ENTWICKLUNG DES
MCS-GELÄNDES
Das Plangebiet umfasst das 8 Hektar große, ehemalige Betriebsgelände der MCS Technologies GmbH. Bis zur Schließung im Jahr 2013 wurden hier Stahlflaschen produziert. Ende 2019 gelang es der Stadt Dinslaken zusammen mit der DIN FLEG mbH, das Gelände zu erwerben. Der Gebäudebestand steht in Teilen unter Denkmalschutz. Das Denkmalverfahren konnte in 2024 abgeschlossen werden. Seit Erwerb der Liegenschaft wurden bereits umfängliche vorbereitende Maßnahmen und Gutachten zur Sanierung des Areals durchgeführt. Es besteht die große Chance, diesen herausragenden Standort nach Jahren des Stillstands zu einem innovativen Gewerbestandort zu entwickeln.
DIE FLÄCHE
DIE GESCHICHTE
Über 100 Jahre Stahlflaschenproduktion
Die Stahlflaschenproduktion war einer von mehreren Produktionszweigen des damaligen Walzwerkes der Gewerkschaft Deutscher Kaiser. 1910 wurde die erste Halle für die Flaschenproduktion errichtet. Bereits wenige Jahre später wurde diese erweitert und durch eine Mastenfabrik ergänzt.
Im Krieg teilweise zerstört, wurden die Hallen in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut. Damals abseits der Stadt gelegen, befindet sich das Gelände heute zentrumsnah nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Ergänzt werden die Werkshallen durch mehrere Verwaltungsgebäude an der Karl- und Thyssenstraße.
STANDORT
Zentrale Lage der Stadt
Die Fläche befindet sich in integrierter, zentraler Lage und bietet das Potenzial, sich zu einem lebendigen Quartier mit gewerblicher Nutzung zu entwickeln.
Im unmittelbaren Umfeld des Gewerbestandortes befinden sich alle notwendigen Infrastruktureinrichtungen, Geschäfte des täglichen Bedarfs, das Stadtzentrum – von der Neutor Galerie über die Neustraße bis zur Altstadt – sowie weitere zahlreiche Unternehmen und Betriebe.
DENKMAL
Denkmalverfahren in 2024 abgeschlossen
Das Gelände ist mit seiner über 100-jährigen Geschichte ein Zeitzeuge der industriellen Stadtgeschichte Dinslakens. Nach eingehender Prüfung des Denkmalwertes wurden das Verwaltungsgebäude an der Ecke Thyssenstraße/Karlstraße sowie zwei Hallenteile als denkmalwerte Bausubstanz identifiziert.
Darüber hinaus ist das E-Schalthaus in die Denkmalliste eingetragen.
Seine Geschichte macht das Gebiet zu einem besonderen Ort mit einer einzigartigen Identität.